Trauzeremonie

Kirchlich oder Standesamt?
Standesamt, Kirche oder freie Trauung? Die Entscheidung wo geheiratet wird können Sie nicht allein bestimmen. Für eine kirchliche Trauung muss zumindest einer von Ihnen eine Konffesion haben. Als Nachweis gelten Taufschein und die Bestätigung der Konfirmation (Evangelisch) bzw. der Firmung (Katholisch). Haben Sie verschiedene Konfessionen müssen Sie eine Dispens (Evangelisch) beantragen oder bei einer katholischen Trauung muss der jeweils andere die Unauflöslichkeit der Ehe anerkennen und bestätigen sein Kind nach katholischem Glauben zu erziehen.

Für die Trauung im Standesamt ist grundsätzlich das Ihres Wohnortes zuständig. Möchten Sie in einem anderen Ort heiraten, müssen die Unterlagen an dieses gesendet werden. Geben Sie in Ihrem zuständigen Standesamt rechtzeitig Bescheid, denn die Unterlagen müssen mindestens einen Monat vorher in dem anderem Standesamt sein, dürfen aber wiederum nicht älter sein als sechs Monate. Eine Trauung am Samstag ist in Weimar möglich, in anderen kann es Ermessenssache sein.

Eine Trauung am Ort Ihrer Wahl ist nicht ohne weiteres möglich.
Standesamtliche Trauungen müssen immer in öffentlichen Gebäuden stattfinden. In Weimar gibt es aber auch die Möglichkeit auf dem Schloss Ettersburg getraut zu werden. Alternativ können Sie einen Redner beauftragen, Sie noch einmal am Ort Ihrer Wahl zu trauen.


Ablauf im Standesamt
Im Standesamt in Weimar und auch in den meisten anderen gibt es einen Warteraum, da Hochzeiten meist im Halbstundentakt abgehandelt werden. Der Standesbeamte kommt zu Ihnen, fragt nach Personalausweisen, Ringen, Trauzeugen und ob jemand fotografiert. Der Fotograf wird dann meist vorher noch einmal mit in das Trauzimmer genommen. Dieser bekommt dort noch kleine Instruktionen. Beispielsweise darf bei manchen Standesbeamten nicht während der Rede fotografiert werden, da Sie diesen Moment im vollen Zuge erfahren sollen. Die Gäste gehen zuerst rein und suchen sich einen Sitzplatz. Die Musik spielt, die Gäste stehen auf und Sie kommen mit Ihrem Partner rein. Mit Ihnen setzen sich auch die Gäste wieder hin. Der Standesbeamte hält seine Rede, anschließend stehen Sie auf und geben Ihr JA-Wort. Nun dürfen Sie sich küssen. Sie setzen sich und der Standesbeamte hält noch ein Schlusswort zur Rede. Sie unterschreiben die Heiratsurkunde, womöglich erstmals mit Ihren neuen Namen. Gelegentlich gibt es im Anschluss noch eine kleine Überraschung. Zum Ende gratulieren Ihnen natürlich alle Gäste herzlich und eventuell müssen Sie nun mit Reisregen rechnen...


Ablauf in der Kirche
Prinzibiell handhabt jeder Pfarrer die Zeremonie anders - sprechen Sie daher über Ihre Vorstellungen vorab.
Die Gäste befinden sich bereits in der Kirche. Mit dem ersten Ton der Orgel stehen die Gäste auf und Sie kommen langsam mit dem Pfarrer hinein geschritten. Womöglich haben Sie ein oder zwei Blumenmädchen, die Ihnen den Weg mit Blütenblättern verschönern. Die anschließende Trauung mit Segen ist natürlich individuell von jedem Pfarrer. Mit dem Ja-Wort und dem anschließenden Kuss sind Sie kirchlich verheiratet. Die Unterschrift auf einer Heiratsurkunde erfolgt allerdings nicht in diesem Moment. Zwischenzeitlich werden noch einige Lieder aus dem Gesangsbuch mit Orgelbekleidung gesungen. Die Hochzeitsgäste verlassen die Kirche oft zuerst und Sie folgen. Nun müssen Sie mit Reisregen, Baumstammsegen oder ähnlichen Bräuchen rechnen... Anschließend gratulieren Ihnen natürlich noch alle Gäste.




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