Die Planung Ihrer Hochzeit

Wie soll geheiratet werden?
Wann soll geheiratet werden?
In welchem Kreis soll geheiratet werden?
Wie kann eine Hochzeit finanziert werden?
Was ändert sich durch eine Hochzeit?

Wie soll geheiratet werden?

Standesamt, Kirche oder freie Trauung? Die Entscheidung wo geheiratet wird können Sie nicht allein bestimmen. Für eine kirchliche Trauung muss zumindest einer von Ihnen eine Konfession haben. Als Nachweis gelten Taufschein und die Bestätigung der Konfirmation (Evangelisch) bzw. der Firmung (Katholisch). Haben Sie verschiedene Konfessionen, müssen Sie eine Dispens (Evangelisch) beantragen oder bei einer katholischen Trauung muss der jeweils andere die Unauflöslichkeit der Ehe anerkennen und bestätigen, sein Kind nach katholischem Glauben zu erziehen.

Für die Trauung im Standesamt ist grundsätzlich das Ihres Wohnortes zuständig. Möchten Sie in einem anderen Ort heiraten, müssen die Unterlagen an dieses gesendet werden. Geben Sie in Ihrem zuständigen Standesamt rechtzeitig Bescheid, denn die Unterlagen müssen mindestens einen Monat vorher in dem anderem Standesamt sein, dürfen aber wiederum nicht älter sein als sechs Monate. Eine Trauung am Samstag ist in Weimar möglich, in anderen Orten kann es Ermessenssache sein.

Eine Trauung am Ort Ihrer Wahl ist nicht ohne weiteres möglich. Standesamtliche Trauungen müssen immer in öffentlichen Gebäuden stattfinden. In Weimar gibt es aber auch die Möglichkeit auf dem Schloss Ettersburg getraut zu werden. Alternativ können Sie einen Redner beauftragen, Sie noch einmal am Ort Ihrer Wahl zu trauen.


Wann soll geheiratet werden?
In Abhängigkeit von freien Terminen im Standesamt, in der Kirche, im Restaurant oder auch bei Musikern, ist die Wahl selbstverständlich frei. Bedenken Sie, dass Juli bis September die meisten Hochzeiten stattfinden, in dieser Zeit aber auch viele Ihrer Gäste im Jahresurlaub sind. Klären Sie deshalb rechtzeitig alle Termine ab. Drei bis fünf Monate vorher sollte sich auf jeden Fall darum gekümmert werden.  Für die Zukunft wäre es vielleicht auch nicht falsch ein gut einprägsames Datum zu wählen. In etwa 10.10.2010 oder 11.11.2010, aber auch 20.10.2010 und 20.11.2010.

Außerhalb der Saison sind Hochzeiten mindestens genauso schön - kein schwitzen, bunte Landschaft (Frühling/Herbst) oder auch eine verträumte Winterlandschaft sind einige Vorzüge. Freitag und Samstag fnden die meisten Hochzeiten statt. Feiert man aber nur im kleinen Kreis, sind auch Termine innerhalb der Woche attraktiv. Hier haben Sie eine bessere Auswahl bei den Dienstleistern, da diese Termine folglich auch nicht so schnell ausgebucht sind.


In welchem Kreis soll geheiratet werden?
Zumindest bei der standesamtlichen Trauung sind keine Trauzeugen Pflicht und somit können Sie auf diese Weise auch heimlich heiraten. Im Standesamt Weimar können schätzungsweise bis zu 40, maximal 50 Personen Platz finden. Allerdings sollten Sie mit dem zuständigen Beamten eine hohe Gästezahl besprechen.


Wie kann das alles finanziert werden?
Eine Heirat kostet, egal in welchem Umfang, viel Geld. Daher sollte bereits vor dem Antrag in etwa klar sein, wie die Traumhochzeit bezahlt werden kann. Sicher ist es der heutzutage übliche Weg die Kosten gerecht aufzuteilen. Traditionell allerdings würden die Brauteltern den Großteil der Hochzeit bezahlen. Wenn das Geld in der eigenen Haushaltskasse zu eng ist, freuen sich sicher auch die jeweiligen Eltern, Ihre Kinder unterstützen zu dürfen. Wird es dennoch eng mit dem Budget, hilft natürlich kürzen, cleveres handeln und vergleichen oder eventuell sogar ein Gespräch mit der Bank.
Gerade der Preisvergleich bei Dienstleistern kann sich lohnen. Beispielweise schwanken die Preise bei Fotografen von wenigen hundert bis mehrere tausend Euro bei gleichem Umfang.


Was verändert sich durch die Hochzeit?
Sofern der Name des Partners angenommen wird, müssen selbstverständlich viele Stellen angeschrieben werden. Dies reicht von der Abozeitschrift, über Mitgliedsausweise, dem Arbeitgeber bis hin zu Führerschein und Versicherungen. Außerdem verändert sich höchstwahrscheinlich ihr Lohnsteuersatz ins Positive. Unterschreiben müssen Sie nun auch anders, womöglich Ihre E-Mailadresse ändern und selbst Kleinigkeiten wie beim Telefonieren seinen neuen Namen zu nennen bricht die übliche Gewohnheit. Ob Sie nach der Heirat zu denen gehören, die es nach drei Jahren bereuen, wollen wir an dieser Stelle doch nicht hoffen.


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